Da ich als Vorlage zu einem Portrait nur von einem Foto ausgehen kann, ist es wichtig, hierbei einige Punkte zu beachten:
Benutzen Sie nach Möglichkeit ein Teleobjektiv, mit dem Sie Ihr Tier durch heranzoomen optisch in die Bildmitte bringen, damit auch kleine Details erkennbar sind.
Fotografieren Sie bei hellem Tageslicht, nicht unbedingt mit direkter Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie Blitzlicht und Innenaufnahmen, da sie sehr unnatürlich wirken.
Sehr wichtig für die richtige Perspektive ist es, sich auf Augenhöhe Ihres Tieres zu begeben, um Verzerrungen zu vermeiden und damit die Proportionen stimmen.
Ihr Tier soll einen entspannten und natürlichen Ausdruck haben. Erwecken Sie mit Hilfe einer 2. Person die Aufmerksamkeit Ihres Tieres, so können Sie sich auf das Fotografieren konzentrieren und alle bleiben entspannt bei der Sache.
Eine Kopfstudie im Halbprofil ist für ein Portrait die schönste Perspektive.
Sehr wichtig ist natürlich auch der typische Ausdruck Ihres Vierbeiners. Er soll ja auch auf dem Bild von Ihnen wieder zu erkennen sein.
Ein möglichst formatfüllendes Foto mit einer hohen Auflösung, um auch die Feinheiten wie Augenlider, Wimpern, Nasenfalte ect. heraus arbeiten zu können, ist für ein gelungenes Portrait sehr wichtig.
Bedenken Sie bitte: ich kann nur das malen, was ich sehen und erkennen kann.
Unvorteilhaft: zu weit entfernt, zu wenig Details sichtbar
Unvorteilhaft: von oben fotografiert, Proportionen stimmen nicht, zu grelles Licht